Dass es Verwandlungen gibt
Heiner Goebbels im Gespräch mit Hans-Thies Lehmann
Vorbemerkung von Hans-Thies Lehmann
Heiner Goebbels, Jahrgang 1952, ist eine der auffallendsten und interessantesten
Gestalten des deutschen Theater- und Musiklebens. Seine Arbeitsweise ist
durch die Elemente "konzeptionelles Komponieren" (ein Begriff von Goebbels
selbst), interdisziplinäre Grenzüberschreitungen zwischen Theater,
Literatur und Musik sowie eine reflektierte, "postmoderne" Verfügbarkeit
unterschiedlicher musikalischer Stile und Traditionen gekennzeichet.
Seine Werke und Inszenierungen sind Erkundungen der Grenzstreifen, die die
musikalischen Welten, die Theater und Musik, die schließlich literarische
und musikalische Gesetzlichkeiten trennen/verbinden. Überblickt man
das reiche Werk von Goebbels, so springt ins Auge, daß literarische
Texte, und zwar solche des obersten Rangs, darin einen prominenten Platz
einnehmen. Einerseits und vor allem in den 80er und 90er Jahren
selbständige Kompositionen in Auseinandersetzung mit großen
zeitgenössischen Texten, andererseits Bühnenmusiken u.a. zu
Hölderlins "Antigone" (1979, Regie Christof Nel), Goethes "Iphigenie"
(1979, Regie Hans Neuenfels), Büchners "Woyzeck" (1980, Regie Matthias
Langhoff), Kleists "Hermannsschlacht" (1982, Regie Claus Peymann), Büchners
"Dantons Tod" (1989, Regie Ruth Berghaus). Kaum zufällig war es
der am 30.Dezember 1995 verstorbene Heiner Müller, insbesondere dessen
von antiken Mythen inspirierte Texte, dem viele der kompositorischen
Entdeckungsfahrten von Heiner Goebbels in den letzten zehn Jahren galten:
1984 "Verkommenes Ufer", 1985 "Die Befreiung des Prometheus", 1987 "Der Mann
im Fahrstuhl"; ebenfalls 1987 die Aktion "Maelstromsüdpol" mit Erich
Wonder und Heiner Müller, mit einem Textkondensat aus Poe von Müller;
1989 "Wolokolamsker Chaussee I-V", 1995 "Der Horatier - Roman Dogs".
Das "Vergnügen" des Komponisten an den Texten Müllers rührt
daher, daß die Texte "Formangebote" beinhalten, daß eine jeweils
andere musikalische Form aus ihnen "herauszulesen" ist. Komposition wird
ein Verfahren der Lektüre.
Mit einer hellen, brechtschen Geste verlangt Goebbels vom Konponisten heute,
sich vom Fremden, also vom Theater, vom Text provozieren zu lassen. Andererseits
bewahrt er eine Distanz, die ihn aber nicht hindert, nach der Devise "Ich
habe nicht das Gefühl, ich muß immer meine eigene Musik schreiben"
immer wieder das Problem aufzuwerfen, wie man kommunizieren, Erfahrungen
weitergeben kann.
HTL: In Deiner Theaterarbeit ist die Beziehung von Regie, bildender
Kunst und Musik sehr deutlich. Was eigentlich kann Leute, die inszenieren
wollen, an der bildenden Kunst anziehen? Kommt da nicht, könnte man
doch fragen, eine Art Konkurrenz ins Haus, weil der Künstler, zumal
wenn er eine starke Handschrift besitzt, eine eigene Logik in die Sache bringt?
HG: Meine Zusammenarbeit zum Beispiel mit Magdalena Jetelová
oder mit starken Bühnenbildnern wie Michael Simon und Erich Wonder hat
nicht vorrangig den Grund, daß es nun unbedingt die 'bildende Kunst'
sein muß. Mich interessiert ein Theater, das nicht die Zeichen
beständig vervielfacht. Wenn ich über einen Fluß oder einen
Baum spreche, muß ich ihn nicht noch auf der Bühne sehen; es reicht,
wenn man das hört. Aber in einer konventionellen Inszenierung höre
ich einen Text, und der Schauspieler, der auch das entsprechende Kostüm
anhat, spricht den Text so, wie er sich vorstellt, daß er gesprochen
werden müßte; das Bühnenbild illustriert die Szene, das Licht
bringt es noch in die richtige Stimmung, und vielleicht ist da vorher noch
ein bißchen Musik, um einen richtig vorzubereiten - also man hat mindestens
siebenmal dieselbe Information. Mich interessiert es, ein Theater zu erfinden,
wo all die Mittel, die Theater ausmachen, nicht nur einander illustrieren
und verdoppeln, sondern wo sie alle ihre eigenen Kräfte behalten, aber
zusammen wirken, und wo man sich nicht mehr auf die konventionelle Hierarchie
der Mittel verläßt. Das heißt, wo ein Licht so stark sein
kann, daß man plötzlich nur noch dem Licht zuschaut und den Text
vergißt, wo ein Kostüm eine eigene Sprache spricht oder ein Abstand
zwischen Sprecher und Text da ist, und eine Spannung zwischen Musik und Text.
Ich erlebe Theater immer dann als spannend, wenn Entfernungen auf der Bühne
zu spüren sind, die ich dann als Zuschauer zurücklegen kann. Das
kann Entfernung im Wortsinn sein: ich habe zum Beispiel in der "Glücklosen
Landung" schwierige Unisono-Passagen von zwei Musikern in 25 Meter Entfernung
spielen lassen, damit der Blick dem musikalischen Geschehen wie einem Tennisball
folgt, weil ich's langweilig finde, wenn Musiker nebeneinander sitzen und
dann auch noch dasselbe spielen. Das gilt aber für alle Mittel. Und
um diese möglichst starken Einzeldisziplinen aufeinanderprallen zu lassen,
natürlich in einem produktiven Sinne für das Stück oder für
das Thema, das man abhandelt, oder für die Erfahrung, die man machen
will - wähle ich mir gerade starke Partner, die das Illustrative ebenso
vermeiden wollen. Einfach aus diesem Grund arbeite ich dann auch mit bildenden
Künstlern zusammen, weil ich mir da sicherer sein kann, daß sie
das Allzunaheliegende vermeiden und weniger Zugeständnisse machen.
Zweifellos kann das Zusammenwirken nicht im Sinne der Redundanz
der Theaterzeichen stattfinden. Wenn es aber vielmehr darum geht, daß
die bildenden Künstler die autonome Realität, die Jetzigkeit des
Theaterraums behaupten sollen, dann wäre eine Frage, ob man das noch
weitergehend bestimmen, einzelne Elemente benennen könnte.
Es gibt dabei einen anderen Gesichtspunkt, den man etwas
ausführen müßte. Mich interessiert es auf der Bühne
nicht, Vorgebliches zu machen. Das heißt, ich suche nach einer
Bühnenrealität, und die braucht, um Realität zu sein, auch
starke Widerstände. Wenn ich eine bemalte Wand aus Pappe habe, dann
kann ich mich da nicht einmal anlehnen. Habe ich eine Aluminiumpyramide,
dann brauche ich beinahe die ersten zehn Minuten lang kaum zu inszenieren,
weil der Blick schon so viel Widerstand hat. Auch der Schauspieler hat viel
damit zu schaffen: er kann da reell reinsteigen, da kann etwas herauskommen,
er kann gegen sie schlagen usw. Also ich versuche, eine Art
Bühnenrealität zu erfinden, die etwas auch mit den Bauten, mit
der Architektur oder Konstruktion der Bühne und ihren eigenen Gesetzen
zu tun hat und die darin auch Widerstand findet.
Zur Realität des Theatervorgangs gehört natürlich
erst recht seine Zeitform. Daß also die Theaterzeit, sozusagen die
präsente oder präsentierte Zeit, die die Akteure mit dem Publikum
"teilen", nicht verschwindet zugunsten einer nur repräsentierten,
illusionierten, narrativen Zeit.
Genau. Mich interessiert zum Beispiel durchaus, daß ein Raum auch eine Bewegung formuliert, selbst eine Zeit hat: wenn beispielsweise dieser Trichter, den die Jetelová für "Ou bien le débarquement. désastreux" gebaut hat, die Möglichkeit hat, sich zu drehen, sich zu verwandeln, und diese Verwandlung eine gewisse Zeit braucht. Oder
die Drehscheibe und die Fenster bei Erich Wonder in der "Wiederholung", oder die Drehbühne bei Michael Simon in "Newtons Casino" oder sein Turm in "Römische Hunde". Die machen sozusagen eigene Gesetze auf, eine eigene
Zeit.
Mich interessiert auch das Symbolische wenig. Ich will es nicht ausschließen, weil natürlich alles immer auch ein Zeichen sein kann, aber für mich gilt für Text wie für Musik, als auch beim Raum: wenn eines dieser Mittel nur symbolische Bedeutung hat, nur etwas bedeutet und nicht auch an sich selbst etwas ist, dann interessiert es mich
nicht.
Es müssen also die bildenden Künstler ihrerseits etwas wie die Behauptung der Realität, der Jetzigkeit des Theaterraums ins Spiel bringen.
Ja, und das ist ein ganz wichtiges Kriterium, das auch in die Richtung Installation geht, der Performance. Es gibt ja sehr viele bildende Künstler, die denken nicht in Kategorien von Zeit, sondern die errichten oder malen oder bauen etwas, und fertig. Das würde mir für eine Theaterarbeit nicht reichen. Also war ein wichtiges Kriterium in der Arbeit, auch in der Zusammenarbeit mit Magdalena Jetelová, daß es diesen Faktor Zeit, Bewegung gibt. Daß es Verwandlungen gibt.
Mich interessiert die konkrete Form der Zusammenarbeit mit Jetolova, Simon, Wonder. Wie lief oder läuft das konzeptionell ab? Was steht am Anfang? Welche Bedeutung fällt der Eigenlogik der visuellen Künstler in Deiner Theaterarbeit zu?
Also, es stand von mir am Anfang eine gewisse thematische Konzentration. Aber ich habe jetzt weder Jetelová noch Wonder mit
allzuviel Texten behelligt. Es gab nur ein paar exemplarische Texte: Ungefähr das, worauf ich hinaus will, was ich zwar umkreisen, aber nicht präzise benennen konnte, weil ich es selber nicht wußte - ich arbeite immer nur an den Dingen, die ich vorher noch nicht weiß, sonst interessieren sie mich nicht. Das heißt, bei der "Wiederholung" wußte ich zum Beispiel - ohne es ganz zu begreifen: es gibt ein Dreieck von Verführung, Voyeurismus und Wiederholung. Oder bei der "Glücklosen Landung": da gibt es dieses Umfeld von Literatur, Lektüre, Fremdheit,
Kolonisierung, Rückzug, in dem das Stück entstanden ist. Das habe ich denen jeweils so beschrieben, und sie haben dann darauf geantwortet. Bei "Wiederholung" wußte ich etwas präziser, daß ich eine Drehscheibe brauchte und ein Fenster; bei der "Glücklosen Landung" gab es so eine Vorgabe nicht. Und dann haben sie geantwortet mit Modellen, auch Magdalena Jetelová. Mir war dabei immer wichtig, daß es nach ihren Kriterien ein guter Raum ist, daß nach ihren Kriterien schon eine Balance von den optischen Mitteln her da ist, sozusagen ein Kraftzentrum,
dem ich dann vertrauen kann. Das ist im Grunde zu vergleichen mit der Arbeit mit Erich Wonder an der "Wiederholung" oder mit Michael Simon, was den Raum anbelangt von "Römische Hunde" oder "Newtons Casino". Das Gemeinsame
daran ist, daß mit der Wahl der Partner Vorentscheidungen in Bezug auf die Produktion getroffen werden - Künstler, zu denen ich sehr großes Vertrauen habe und denen ich deswegen sehr viel Spielraum lassen kann. Es gab keine wochenlange Arbeit am Bühnenbild oder ständiges Hin und Her, sondern es gab immer einige wenige Treffen, man könnte sagen es waren im Falle von 'Ou bien...' und 'Wiederholung' zwei, drei Tage, die wir da zusammen gearbeitet haben. Wobei man dazusagen muß, daß ich Erich Wonder seit fast 20 Jahren kenne und wir auch in dieser Zeit immer wieder zusammen gearbeitet haben, uns und unsere Arbeitsweisen also sehr gut kennen. Die Zusammenarbeit mit Michael Simon war allerdings ungleich intensiver, wir haben beide Stücke auch zusammen inszeniert.
Also man könnte sagen: zuerst ein thematischer Ansatzpunkt,
dann eine erste Verständigung, daraufhin sozusagen der Auftrag...
Genau.
...und dann deine Reaktion auf die Räumlichkeit. Im ersten, zweiten oder dritten Anlauf gibt es dann einen Raum...
...dann akzeptier' ich den...
...und dann setzt die Dimension der Rhythmisierung ein...
...und der Inszenierung. Und daran sind sie dann nicht beteiligt. Also weder Wonder war viel auf Proben - die sind dann sozusagen meine Sache - noch Jetelová; sie kamen vielleicht ein, zwei Mal, Wonder in den letzten Tagen mehr, weil er auch das Licht entworfen hat.
Aber man kann sagen, daß für das Zustandekommen der Inszenierung eine Art von räumlich visueller, architektonischer Setzung eine enorme Bedeutung als Ausgangspunkt hat, der möglicherweise den thematischen Ansatzpunkt noch einmal verschiebt und neu beleuchtet.
Kannst du dich an konkrete Beispiele erinnern, wo, sagen wir, eine visuelle Vorgabe oder ein Element oder eine Idee von Simon oder Wonder deiner thematischen Vorgabe noch mal einen neuen Kick gegeben hat?
Es ist sogar umgekehrt so, daß zum Beispiel "Newtons Casino" überhaupt ursprünglich die Idee von Michael Simon war, und die bestand zunächst hauptsächlich in der Raumkonzeption; der Raum existierte im Modell; das habe ich gesehen und sofort gesagt: "Au ja, gerne, da mach' ich gerne mit". Daraus ist dann auch eine gemeinsame Arbeit entstanden. Aber da ging es wirklich von Michael aus und von seinem Raum aus. Bei "Römische Hunde" war es umgekehrt, da kam der thematische Entwurf, glaube ich, von mir. Darauf hat Michael Simon dann mit dem sich schräg drehenden
Turm reagiert.
Bei der "Glücklosen Landung" war die Diagonale als bestimmendes, ich möchte fast sagen: als musikalisches Kompositionsprinzip ein Impuls von Magdalena Jetelová. Ich kannte das Modell, bevor ich die Arbeit mit den Musikern begann, bevor ich komponiert habe, und ich glaube, da ist ganz viel entstanden als ein Reflex auf Perspektiven, Fluchtlinien und diese
Winkel in dem Raum, ganz bestimmt.
Wenn man noch mal versucht, ein Stück weit historisch
zurückzugehen, dann ist natürlich dieser Versuch, mit der Evidenz
und - pathetisch gesagt - mit der Wahrheit des Bühnenraums umzugehen,
aus ihm den künstlerischen Funken zu schlagen und nicht aus noch so
kunstvoll veranstalteten Illusionierungen...
Ja.
...dann ist das natürlich etwas, was seinen Anfang schon
in den historischen Avantgarden zu Beginn des Jahrhunderts hat, später
weitestgehend wieder verloren gegangen ist. Vieles ist erst in der Neoavantgarde
der 60er, 70er Jahre wieder in Gang gekommen. Ich habe nur das Gefühl,
daß sich nach den großen Erfindungen für das Neue Theater
in den 60ern, dem Ausbau einer neuen visuellen Autonomie der Bühnen
in den 70ern, bereits in den 80er Jahren vielerorts eine Art von recycling
der neuen Methoden in den etablierten Theatern abgespielt hat. Obwohl jedes
Theater jetzt großen Wert darauf legt, daß es irgendwie eine
fabelhafte illuminierte Bühne hat und mit der Hilfe der neuen
Computerstellwerke beeindruckende Lichtmaschinen ins Feld führt, wird
man das Gefühl nicht los, daß da auch eine kreative Erschöpfung
in diesem visuellen Bereich einzutreten scheint.
Nein, komisch, ich nehme die Entwicklung nicht ganz so wahr, wie
du sie beschreibst, weil ich den Eindruck habe, daß die technischen
Neuerungen bei Bühne, Ton und Licht wirklich nur auf der Ebene der
'Ausstattung' Einzug gehalten haben. Daß man zwar ein gewisses optisches
Niveau verlangt, aber daß dieses nie, vielleicht nicht mal in den 60er
oder 70er Jahren, strukturell begriffen wurde. Daß Licht auch ein eigenes
Mittel ist, mit dem man Theater erfinden kann: diesen Eindruck habe ich selten.
Und auch wenn ich als Theaterkomponist mit Regisseuren gearbeitet habe, war
meine Erfahrung immer so, daß im Grunde ohne Licht probiert wird, und
man hinterher das, was man probiert hat, schön beleuchtet. Das macht
man jetzt schöner als früher, aber man arbeitet nicht so, wie es
Wilson tut oder wie ich es zum Beispiel auch in meiner Zusammenarbeit mit
Jean Kalman immer versuche: daß man von Anfang an das Licht dabei hat,
teilweise auch vom Licht her erfindet, vom Licht aus denkt, vom Licht aus
Sachen überhaupt erst möglich macht. Diesen Eindruck habe ich nie
gehabt, wenn man von Wilson und bestimmten Einzelfiguren absieht. Das gilt
letztlich für die meisten Theatermittel. Und es geht eigentlich nur
dann, wenn Bühne und Licht tatsächlich in der Hand derer liegen,
die es dann auch inszenieren. Zum Beispiel die großen Bühnen von
Schleef in den 80er Jahren waren stark, weil er sie als bildender Künstler
erfunden und auch als Regisseur inszeniert hat. Bei Wilson ist es auch so;
es gibt sicher eine Handvoll, die man da nennen könnte. Aber da die
Arbeitsteilung fortschreitet und die Arbeit so festgeschrieben ist, sind
in der Regel die Inszenierungen strukturell von der Arbeit der
Lichtkünstler, Bühnenbildner oder Komponisten nicht wirklich
berührt. Das Problem geht noch weiter. Das Regiegewerbe hat ja kein
Handwerk. Oder sagen wir, es hat nur ein intuitives, schwer zu definierendes
Handwerk, das darin besteht, Personen auf der Bühne hin- und herzuschieben,
und sie dazu zu motivieren. Aber es hat weder das Handwerk, mit Musik wirklich
produktiv und ausgewogen und balanciert zusammenzuarbeiten, noch hat es ein
Handwerk - was die bildende Kunst betrifft - mit Räumen künstlerisch
umzugehen, und deswegen verändert es sich und das Theater auch so wenig.
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