Notiz einer Fanfare


 

RUHR NACHRICHTEN, 20. September 2003
Romantik als Schwärmerei und naive Idylle
Konzer: Bochumer Symphoniker mit Gefühl
Großstadt-Sound
(...) Vor alle Naturseligkeit hat Sloane das Orchesterstück "Notiz einer Fanfare" von Heiner Goebbels gesetzt. Die Uraufführung dieses Auftragswerkes des 51-jährigen Komponisten führt uns zum Breitwand-Score der "Surrogate Cities". Ein energisch pulsierender Großsstadt-Sound, geboren aus einer rhythmisch prägnanten Keimzelle, beständig um sich selbst kreisend. Ein kantiger, voluminöser Kontrast zu aller Schwärmerei.
(Martin Schrahn)

WAZ, 20. September 2003
Für Heiner Goebbels erklingt eine Fanfare
Bei BoSy-Eröffnungskonzert der Saison
(...) Natürlich dient diese eher kurze "Notiz einer Fanfare" des diesjährigen "Composers in Residence" Heiner Goebbels in erster Linie als kleiner Vorgeschmack auf weitere seiner Werke, die im Verlauf der Konzertsaison noch zu hören sein werden.
Goebbels, der bereits in den achtziger Jahren Schauspielmusiken für den damaligen Bochumer Intendanten Claus Peymann schrieb, verhilft Sloane damit zu einem markanten und durchaus passenden Auftakt für das Jubiläumshahr des erfolgreichen Generalmusikdirektors (...).
(Christoph Dittmann)

RUHR NACHRICHTEN, 20. September 2003
Saisoneröffnung: Natur-Idylle nach Noten
Symphoniker mit samtweichen Klang
(...) Eingeleitet wurde der Saisonauftakt besonders festlich mit einer Fanfare - genauer mit der "Notiz einer Fanfare" des 'Composer in Residence' Heiner Goebbels (*1952), die an diesem Abend uraufgeführt wurde. 'Notiz' trifft es, denn was mit Fagott und der sehr militärisch anmutenden kleinen Trommel begann und in Pauken und Trompeten gipfelte, endete nach nur zehn Minuten eher verhalten mit Streicherpizzicato und einem scheppernden Klang aus der Perkussionecke.
(Christine Baro)